Konzertwerke:
„Ghostlight“
ca. 9 Min, Symphonisches Blasorchester, FAWV 1, 2020
UA: August 2022 Landesgartenschau Baden-Württemberg, UA: Januar 2023 Adlersaal Nieukerk
Mein Werk „Ghostlight“, zu Deutsch Irrlicht, verarbeitet einen Mythos der irischen Folklore. Laut diesem gelten Irrlichter als Wegweiser zu Dämonen. In „Ghostlight“ begleitet die Zuhörer/innen einen Wanderer, der auf seinen Reisen auf ein solches Irrlicht trifft. Nichts ahnend verfolgt er dieses durchs Dickicht. So trifft er auf die Höhle eines Dämonen. Er nimmt all seinen Mut zusammen und stellt sich diesem. Es entbrennt ein heftiger Kampf, den der Wanderer im letzten Moment für sich entscheiden kann. Im dunkelsten Moment des Kampfes gelingt ihm die Wende und der darauf folgende Todesstoß. Nach dem Tod des Dämonen kann er nun seine Reise fortsetzen, während das Werk zu seinem triumphalen Abschluss kommt.
Die Noten von „Ghostlight“ sind beim Musikverlag Frank erhältlich.
https://www.musikverlag-frank.ch/GHOSTLIGHT_ArtNr40806.html
„Adagio for Trombone and Piano“
ca. 5 Min, Posaune + Klavier, FAWV 2, 2020
„A journey the world of music – Un homenaje al Joropo Venezolano“
ca. … Min, Symphonisches Blasorchester, FAWV3, 2021
Eine Hommage an den venezuelanischen Joropo, sowohl die traditionelle Musik als auch den Tanz. Rhythmischer Drive, hohes Tempo und ein permanentes Hin und Her zwischen 3er und 2er Gruppierung.
Die Noten sind bald beim Musikverlag Frank erhältlich.
„Gott erhellt mir meinen Weg“
ca. … Min, Chor SATB, FAWV4, 2022
für Dietrich Abel Senior
„Gott erhellt mir meinen Weg. Er sorgt dafür, dass ich sicher gehe. Er ist mein Ziel. Ich gehe ohne Furcht.“
„Close Encounters of the Sixth Kind“
ca. 6 Min, Violine, Cello und Klavier, FAWV5, 2022
Mein erstes Stück im Rahmen des Kompositionsstudiums und der erste Schritt in die zeitgenössische Kammermusik. Ein Spiel damit, wie viel mit sehr wenigem Ausgangsmaterial geht.
Aber was bedeutet wohl „Sixth Kind“?
„Echoes“
ca. 6 Min, Percussion Sextett, FAWV6, 2022
Ein Spiel mit akustischen Stereoeffekten und künstlichen Echos durch die 6 im Raum verteilten Spieler/innen.
„High Flight“
ca. 4 Min, Vokaloktett SSACtTBarB, FAWV7, 2023
„Ohh, I have slipped the surely bonds of earth. And danced the skies on laughter-silvered wings. Sunwards I´ve climbed and joined the tumbling mirth of sunsplit clouds. And done a hundred things, you have not dreamed of. Wheeled and soared and swung high in the sunlit silence. Hov´ring there, I´ve chased the shouting wind along and flung my eager craft through footless air. Up, up the long, delirious, burning blue. I´ve topped the windswept heights with easy grace. Where never lark flew nor ever eagle. And while with silent lifting mind I´ve trod the high, untrespassed sanctity of space. Put out my hand and touched the face of God.“
John Gillespie Magee (1922-1941)
„TRAIN Sounds“
ca. 6 Min, Altsaxophone und Percussion, FAWV8, 2023/2024
Eine „Soundstudy“ für Altsaxophon und Percussion, freie Klänge und rhythmische Verschiebungen, während Saxophon und Percussion mit einander verschmilzen, um im nächsten Moment sich entgegenzustehen.
„The lord is my shepherd“
ca. 5 Min, Chor SATB, FAWV9, 2024
Psalm 23, eine Geschichte über Vertrauen und Hoffnung
„Festliche Fanfare“
ca. 2 Min, Blechbläserquartett (2 Trp, 2 Pos)+ Orgel, FAWV10, 2024
für Philipp und Katharina Niersmans
Eine festliche Einzugsfanfare, geschrieben für und würdig einer Hochzeit
„Festlicher Auszug“
ca. 2 Min, Blechbläserquartett (2 Trp, 2 Pos)+ Orgel, FAWV11, 2024
für Philipp und Katharina Niersmans
Einer festliche Auszug, geschrieben für und würdig einer Hochzeit
„Out of Pütt“ (3. Platz Kompositionswettbewerb des JJO NRW 2024)
ca. 7 Minuten, Big Band, FAWV13, 2024
„Der Himmel ist blau!“
Kaum ein Wort ist für die Gegenwart und die erwartbare Zukunft so zentral wie Transformation: Sie ist die Weiterentwicklung und Neuausrichtung der Wirtschaft in NRW im Zeichen von Klimaschutz und Digitalisierung.
– wirtschaft.nrw
Mit „Out of Pütt“ habe ich mich auf einen der wichtigsten Meilensteine in der Transformation des Ruhrgebiets fokussiert. Mit dem Schluss des letzten Steinkohlenbergwerks in Bottrop am 21.12.2018 ging ebenfalls das Ende des fossilen Brennstoffes Steinkohle einher. Ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg des Umschwungs zur Verwendung von ausschließlich erneuerbarer Energie.
Der emotionale Fokus liegt bei diesem Werk vor allem auf den Arbeiter:innen dieses Bergwerks, die ihre letzte Schicht im Steinkohlenbergwerk Bottrop bestritten. Der Lärm, der Dreck, die Unruhe unter Tage finden sich in der dem Werk immanenten Unruhe wieder. Auf der anderen Seite stehen die Gefühle und Gedanken, die die Arbeiter:innen bei ihrer letzten Schicht begleitet haben könnten: Die Mischung aus Trauer und Freude darüber, zum allerletzten Mal unter Tage zu sein und nie wieder zurück zu müssen beziehungsweise nie wieder (als Arbeiter:innen) zurück zu können.
Der Titel „Out of Pütt“ nimmt auf die oben genannten Aspekte Bezug. Zum Einen auf die Situation des allerletzten Arbeitstages „op de Pütt“, zum Anderen durch die syntaktische Parallele zu „Out of Fuel“, was in diesem Fall aber einen positiven Blick auf das Ende des Abbaus und der Verwendung von Steinkohle zur Energiegewinnung in Deutschland darstellt.
„BauCraft“
ca. 6 Min, Baritonsaxophon und Präpariertes Klavier, FAWV14, 2025
für Marko und Kimiko
Ein Stück über den Bauprozess der beiden Instrumente, vertont vom jeweils anderen Instrument. Auf Wunsch von Marko und Kimiko besteht dieses Stück fast ausschließlich aus „Extended Techniques“, die Anzahl an „normalen“ Tönen bleibt klein.
„Jenseits der Schatten“
ca. 7 Min, Chor SATB, FAWV15, 2025
Hell! Hell!
Es brennt mir dieser helle Ball in den Augen.
Ein Strahl, dessen Stich so hart,
so hart wie tausend Speere in meiner Brust.
Ein Feuer, wie Abermillionen krabbelnder Wesen unter meiner Haut.
Ach, was will ich zurück zu euch,
ihr Schatten,
die ihr mir Ruhe gebt,
die ihr mich lasst euch anblicken.
Doch dieses Hell macht mich krank.
Ohh Mauer, die mich bewahrte und schützte.
Ohh Fesseln, die mich sicher hielten.
Ich will zurück zu euch.
Aber nun öffnen sich mir die Augen.
Ich schau’ hinab und sehe
Formen, Gestalten;
Menschen und Dinge;
in Farben, wie ich sie noch nie gesehen.
Ich sehe das Leben.
Und ich sehe mich.
Ich schaue auf und merke,
dass alles nicht mehr als ein Bild war,
auf Wasser gestrahlt wie auf Spiegel.
Und ich erkenne die Welt um mich in ihrer vollen Pracht.
Ich schaue hinauf.
Ein wohliges Gefühl umgibt mich.
Keine tausend Speere.
Licht flutet in mich ein.
Wärme erfüllt meinen Körper.
Die Quelle meiner Wärme hoch oben,
ein riesiger weißer Ball.
Und ich fühle.
Welch ein’ Trauer, jene,
die dort unten gefangen
und nichts sehen als Schatten,
nichts erkennen als Schatten,
nichts fühlen als Schatten.
ich kehre (nicht/)nie zurück.
„First Suite for Concert Band“
ca. 30 Min, Symphonisches Blasorchester, FAWV16, 2023-2025
Die „First Suite“ ist sowohl eine Hommage an verschiedene kompositorische Einflüsse als auch eine groß angelegte, farblich vielfältige und abwechslungsreiche Symphonische Dichtung. Auch wenn es eine zugrundeliegende Geschichte gibt, so steht die Klanggewalt und Vielfalt des Symphonischen Blasorchesters im Zentrum dieses Werks.
„Are you enough?“ – Libretto und Schlussszene
ca. 8 Min, Sologesang, Chor und Kammerensemble, FAWV17, 2025
Ein Musiktheater darüber, was es bedeutet genug zu sein.
Ein riesiges, klassenübergreifendes Projekt mit Kompositionen der Kompositionsklasse von Judit Varga
11 Studierende, 11 Szenen, 1 gemeinsames Musiktheater.
Neben dem Libretto durfte ich die Musik für die finale Szene zu dem Musiktheater beitragen.
„Im Wandel der Zeit“ – Walzer für Symphonisches Blasorchester
ca. 7:30 Min, Symphonisches Blasorchester, FAWV18, 2025
Der Walzer, wie auch der Ländler, ist einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste traditionelle österreichische Tanz. Seit der Zeit, in der Johann Strauss Sohn Walzer komponierte, ist dessen Verbreitung, nicht zuletzt durch die Entstehung einer Vielzahl neuer Stil, leider deutlich weniger geworden. So bleibt über Österreich hinaus die Tradition des Walzers lediglich in kleinen Teilen Deutschlands in ihrer Ursprungsform, geschweige denn der Walzer als Tanz, bestehen.
Diese Entwicklung wird in diesem Konzertwalzer musikalisch mitvollzogen. So steht die Introduktion und der Beginn der Walzerkette noch eindeutig im Sinne der Wiener Walzer Tradition, wie sie vor allem durch Johann Strauss Sohn geprägt wurde, wie durch keinen anderen. Nach und nach entfernt sich die Musik jedoch von diesem Strauss-schen Ideal und verfremdet sich bis zu dem Punkt, wo der Dreivierteltakt als solcher nicht mehr erkennbar ist und der Walzer in sich zusammenbricht. Jedoch bleibt es nicht dabei. Die einzelnen Motive von vorher finden sich wieder und ein letztes Mal erklingt der erste Walzer der Walzerkette im glorreichen Tutti; ein hoffnungsvoller Blick in eine Zukunft, in der die schöne Tradition des Walzer auch über Österreich hinaus wieder mehr praktiziert wird.
Die Introduktion ist in ihrem Charakter stark an die Introduktion von „An der schönen blauen Donau“ angelehnt. Das Thema des ersten Walzers entspringt aus den ersten Takten eines Themas des Walzers „Du und Du“ (oder wahlweise aus der Fledermaus Ouvertüre bzw. dem entsprechenden Walzer in der Operette). Die Auftakte zu Walzer 4 und 5 sind Zitate aus dem ersten Walzer aus „Wiener Blut“. Darüber hinaus gibt es einige kleine Verweise und Anekdoten an den Straussschen Walzerstil.
„Hey! You wanna go on an adventure?“ (2025) für Saxophonquartett + Tape
ca. 5 Min, Saxophonquartett + Tape, FAWV19
„Rain in Autumn“
ca. 3 Min, Jazz Ballade (flexible Besetzung), FAWV20, 2025
Like rain in autumn, I fall for you every time that I come back to you, I see it in you. You are my love, you are everything I´ll ever need. You are my treasure, my love, my sun after rainfall on autumn days, dispersing the greys. And colours are filling my heart with serenity, watching the reds and greens of natures autumn leaves, must heaven be. And when the light slowly fades, I dwell and cherish every moment we had for the times when I feel that some days may be dark, my love is unharmed. I love you, love you with every part of my heart. – Frederik Abel
„Strauss´ Eleven“
ca. 8 Min, Large Jazz Ensemble, FAWVZ1, 2025
Zusammenarbeit mit Matthias Bernsteiner und Giuliano Sannicandro
Im Sinne des „European Jazz Workshop 2025“ und dessen Motto „Stealing“ haben Matthias Bernsteiner, Guiliano Sannicandro und ich auf der Grundlage von Johann Strauss Themen eine dreiteilige neue Komposition für großes Jazz Ensemble geschrieben. Mal Funk, mal Fusion, mal Latin und am Ende Heavy Metal inkl. Drop.
„Mixolean Mindscapes“ für Symphonisches Blasorchester (2025)
„Drei-Klänge der Heimat“ für Symphonisches Blasorchester (2025) (1. Platz Kompositionswettbewerb des LBO BW „Donaueschingen 2.0)
Liederzyklus (Name TBA)
„LBCH“ (2025)
„Vergiss mein nicht“ für Chor und Orchester (2026)
„Flute Quintet“ based on the exhibition „SLEEP“ by Sofia Taliani (2026)
Filmmusik:
„Eine Nacht Musical“ (Regie: Jonas Daniels) 2022
„Zum Glück ist Nigeria sicher“ (Regie: Jonas Daniels) 2026
Pseudo (Regie: Max Wendt) Mai 2026
Arrangements:
Jubiläumskonzert des Collegium Augustinianum Gaesdonck (2024):
Wir sind die Gaesdonck (Romhymne)
Das ist Gaesdonck, das sind wir (Schulhymne)
Immer auf der Suche (Gaesdonck-Musical)
Immer auf der Suche (Gaesdonck-Musical)
Ouvertüre Die Ewigkeit ist nicht genug (Gaesdonck-Musical)
Planet B – Das Musical (Comp. Manuel Hermsen) (2023)
verschiedene Arrangements für „The Fantastic World of Musical“ (Sound of Music, Andreas Luketa) (2024-2025)
verschiedene Arrangements fürs „Orgelkonzert mit Elmar Lehnen und dem Symphonischen Blasorchester Niederrhein“ (2024)
„Ouvertüre Traumgeflüster“ für Don Bosco Musical Ensemble (2025)
„The Little Drummer Boy“ für David Panzl (2025)
„Jö schau“ für Vocalodie-Programm „Smile“
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